Kapitel 16 – Elbisch Tutorial 01

Ihr lest richtig, wir beginnen mit dieser sagenumwobenen Folge 16 unsere erste eigene (eventuell große) Rubrik, das Elbisch Tutorial. Dabei werden wir ab und an einen Ausflug in die fiktive Sprache Sindarin machen, das wir gemeinsam mit euch lernen wollen. Zunächst schauen wir uns erst einmal an, welche Differenzierungen es beispielsweise zwischen Sindarin und Quenya gibt, aber auch was außer den beiden geläufigeren Sprachzweigen noch so in den Häusern der Elben gesprochen wird/wurde. Auch die ersten nützlichen Vokabeln lernen wir bereits! Wir hoffen ihr habt genauso Lust wie wir und geht mit uns auf diese Reise, an deren Ende hoffentlich Native Speaker aus uns werden. 

Vielen Dank an Elias für den Themenwunsch. Dass es über mehrere Folgen gehen wird, wird dich wohl genauso überraschen wie uns selbst. 


Hier gibt es alles zum nachlesen

Aussprache:

Grundsätzlich erfreulich ist, dass die Aussprache des Sindarin-Elbisch unserer deutschen Aussprache stark ähnelt. Unser Tutorial bezieht sich in diesem ersten Part auf die Aussprache von komplizierteren Konsonanten, Vokalen und Diphthongen.


Konsonanten:

CH          Wie im Deutschen, zum Beispiel in weich oder Dach.

C             Wie das K im Deutschen

DH          Wie im englischen th bspw. in then

I              vor einem Vokal als J bspw. ioreth (alte Frau)

L              wie im Deutschen, zwischen E, I und einem Konsonanten oder im Auslaut nach E und I ein wenig palatalisiert (die Zungenspitze geht beim Sprechen unmerklich an den oberen Gaumen)

PH          Im Auslaut als F, zum Beispiel: Alph (Schwan); für ein Doppel-F zwischen zwei Vokalen, Beispiel: ephel (Wall)

Q(u)      derselbe kw Laut wie im Deutschen

R             „Zungenspitzen-R“ wie im Englischen, zum Beispiel in rather (engl.)

RH/HR   Wie stimmloses deutsches R, wie in Rest

S             Wie deutsches ß

TH          Wie im Englischen (Tie Äitsch)

TY           Ausgesprochen als tj, zum Beispiel im englischen Wort tune

V             Wie deutsches W, zum Beispiel in Wolf

W           Weicher als im Deutschen, eher wie die englische Aussprache, wie in what.

AW        Als Auslaut wie AU im Deutschen, Beispiel glaw (Strahlung)

Y             im Sindarin ein Vokal, wie im Deutschen Ü oder I

Doppelte Konsonanten wie tt, ll, ss, mm, nn werden lang und hörbar doppelt gesprochen wie im Italienischen, „mit doppeltem Konsonant“ in Italienisch „con doppia consonante“ zum Beispiel das elbische Wort finnel (Haar)


Vokale:

Die Vokale A, E, I, O und U werden in Sindarin wie im Deutschen ausgesprochen. Dazu kommt noch das Y, das als I oder Ü ausgesprochen wird.

Diphthongen (einsilbige Doppelvokale):
Ui, oi, ai, iu, eu, und au werden einsilbig wie im Deutschen gesprochen wie zum Beispiel in pfui.

Ei und ai sind geschlossen auszusprechen wie im Englischen Wort lady (Ey)

Ae und oe sind im Deutschen nicht vorhanden und werden daher eher als ai und eu ausgesprochen.

Ie ist nicht als langes i wie im dt. sondern getrennt Auszusprechen.


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